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Bestandsschutz für Außensteckdosen bei Fassadensanierung Zusatzanfrage
DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410), DIN VDE 0100-470
(VDE 0100 Teil 470) und DIN VDE 0100-520 (VDE 0100-520)
(Zusatzanfrage zum Beitrag »Bestandsschutz für Außensteckdosen bei Fassadensanierung« in »de« 8/2009, S. 15 f.)
Fragestellung
Im Auftrag einer Wohnbaugesellschaft führen wir jährlich für ca. zehn Wohnhäuser die begleitende Elektroinstallation bei der Fassadensanierung durch. Im o.g. Beitrag wird festgestellt, dass keine Leitungsverlängerung möglich ist, ohne den gesamten Stromkreis durch eine RCD zu schützen. Bei einer dreiadrigen Zuleitung stellt es zunächst kein Problem dar, eine RCD in einer UV nachzurüsten. Manche Balkonsteckdosen wurden jedoch vom Wohnzimmer zweiadrig eingespeist. Bisher demontierten wir die alte Steckdose, verlängerten die Leitung und montierten auf dem Balkon eine Schukosteckdose mit RCD. Die alte Dose wurde hierzu als Verbindungsdose verwendet und während der Dämmarbeiten zugeklebt. Bei einem späteren Mieterwechsel wird die zweiadrige Installation der jeweiligen Wohnung komplett erneuert. Vorher eine komplett neue Zuleitung von der UV Wohnung zur Außensteckdose zu verlegen, lässt sich kaum realisieren. Man könnte nun die Balkonsteckdose über eine neue Leitung vom Zählerkasten im Keller neu einspeisen. Die andere Möglichkeit wäre, eine RCD-Schukosteckdose im Wohnzimmer zu montieren und von dieser eine neue Zuleitung auf der Fassade bis zur neuen Außensteckdose zu führen.
Sind meine vorgeschlagenen Lösungen richtig?
Antwort (PDF-Version für "de"-Abonnenten)
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